Defini­tion

Der Überbe­griff Monito­ring bedeu­tet “Beobach­tung” und meint die Überwa­chung von Websei­ten, zum Beispiel in Bezug auf die Erreich­bar­keit oder die Position inner­halb der Ergeb­nis­lis­ten verschie­de­ner Suchma­schi­nen. Monito­ring gilt als eines der wichtigs­ten Instru­mente eines Suchma­schi­nen­op­ti­mie­rers, denn es ist unabding­bar zu wissen, wo man mit einer Webseite gerade steht.

 

SEO Monito­ring

In Verbin­dung mit SEO bedeu­tet Monito­ring die stetige Überwa­chung der Suchma­schi­nen-Optimie­rungs-Aktivi­tä­ten. Dabei wird überprüft, wie erfolg­reich sich eine optimierte Webseite entwi­ckelt. Durch ein konti­nu­ier­li­ches Monito­ring wird die Effizi­enz der Optimie­rungs­maß­nah­men trans­pa­rent gemacht. Es kann somit festge­stellt werden ob die einzel­nen Maßnah­men wirksam sind oder Schaden verur­sa­chen.

Aufgrund der vielen Details ist es beim SEO-Monito­ring schwie­rig, eine trans­pa­rente und auswert­bare Übersicht zu schaf­fen. Das gibt Anlass für die Verwen­dung profes­sio­nel­ler Tools, die die Funktion haben, eine Vielzahl von Fakto­ren zu überwa­chen, auszu­wer­ten und in ein entspre­chen­des Repor­ting zu verpa­cken. Regel­mä­ßi­ges Monito­ring kann auch früh auf die Beginne eines Slow Death hinwei­sen, sowie auf Maßnah­men, um diesem vorzu­beu­gen.

 

Monito­ring-Arten

Es werden folgende Arten unter­schie­den:

  • Position-Monito­ring: Hierbei liegt für jede eigene Webadresse eine Liste von Keywords und Keyword-Kombi­na­tio­nen vor, die für die Suchma­schi­nen-Optimie­rung einge­setzt werden. Dabei wird überwacht, wie sich die absolute Positio­nie­rung bei Suchma­schi­nen im Gegen­satz zur relati­ven, also der des Konkur­ren­ten, verhält.
  • Backlink-Monito­ring bezeich­net die Überwa­chung von Backlinks, die auf die eigene Domain sowie auf einzelne Adres­sen der Webprä­senz zeigen. Es wird zum Beispiel die Linkpower überprüft und mit den Linktex­ten in Verbin­dung gebracht.
  • Monito­ring von indizier­ten Unter­sei­ten: es kann überwacht werden, ob und welche eigenen Unter­sei­ten beispiels­weise von Google in den Index aufge­nom­men wurden. Zusätz­lich sollte der Unter­neh­mer, aufgrund von Reputa­ti­ons­grün­den, darauf achten, Webadres­sen, die nicht für die Öffent­lich­keit bestimmt sind, auf dem Index nicht zu veröf­fent­li­chen.
  • Aktua­li­sie­rungs-Monito­ring überwacht die Häufig­keit der Suchma­schi­nen-Robot-Besuche, welche die eigene Webseite auf Aktua­li­tät überprü­fen. Liegt ein hoher Wert bei der Anzahl der Überprü­fun­gen vor, lässt das auf ein großes Maß an Aktua­li­tät und Änderun­gen bei der eigenen Adresse schlie­ßen.
  • Social-Media-Monito­ring: Das Monito­ring von Social Bookmarks und Social Media wird für Unter­neh­men von immer größe­rer Bedeu­tung. Dabei wird das eigene Angebot inner­halb sozia­ler Netzwerke wie Facebook oder Google+ beobach­tet. Eine breite und positive Resonanz in solchen Netzwer­ken fördert die Online Reputa­tion des eigenen Unter­neh­mens.