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Defini­tion

JPEG (Abk.: Joint Photo­gra­phic Experts Group; dt.: verei­nigte Gruppe von Foto-Exper­ten) gilt als Standard für die Kompri­mie­rung von unbeweg­ten Bildern.

JPEG arbei­tet in der Regel mit Daten­re­duk­tion, die aber bei Bedarf auch abgeschal­tet werden kann. Die Grafik lässt sich beson­ders effek­tiv kompri­mie­ren, weil kleinere Schwan­kun­gen der Farbnu­an­cen bei der Daten­re­duk­tion ignoriert werden. Der gewünschte Kompri­mie­rungs­fak­tor wird vom jewei­li­gen Anwen­der selbst festge­legt. Dabei gilt: Je höher der Faktor, desto deutli­cher ist der Verlust an Quali­tät.

JPEG-oder-JPG-Defintion-Erklaerung-Empfehlung.jpg

Unter­schied: JPEG oder JPG?

Frühere Windows-Betriebs­sys­teme hatten für Datei­endun­gen ein Limit von 3 Buchsta­ben. Mac- oder Linux-Syste­men konnten auch mit 4 Buchsta­ben umgehen und verwen­de­ten daher .jpeg als Endung.

Inzwi­schen können auf Windows basie­rende Betriebs­sys­teme zwar auch mit 4 Buchsta­ben umgehen. Da sich die Nutzer an die Endung mit 3 Buchsta­ben gewohnt haben, wird in der Praxis .jpg verwen­det.

Empfoh­lene Abkür­zung bei Datei­endun­gen

Es wird empfoh­len folgen­den Aufbau bei der Benen­nung der Bildda­teien zu verwen­den. Beispiel: “Bilder­name.jpg