Defini­tion

E‑Mail-Marke­ting (Zusen­dung von E‑Mails) stellt vom seinem Prinzip das Äquiva­lent zu Direkt­mar­ke­ting im Offline-Bereich (z.B. Postver­sand von Werbung) dar.

 

Recht­li­che Hinweise zu E‑Mail-Marke­ting

Der Versand von Werbung per E‑Mail unter­liegt recht­li­chen Beschrän­kun­gen. In Deutsch­land regeln verschie­dene Gesetze den Versand und bestimmte Pflicht­an­ga­ben in geschäft­li­chen E‑Mails (z. B. das Gesetz gegen den unlau­te­ren Wettbe­werb, UWG, enthält in § 7 über unzumut­bare Beläs­ti­gun­gen Bestim­mun­gen zur „Werbung unter Verwen­dung von […] elektro­ni­scher Post“ und das Gesetz über elektro­ni­sche Handels­re­gis­ter und Genos­sen­schafts­re­gis­ter sowie das Unter­neh­mens­re­gis­ter, EHUG, bestimmt, dass bestimmte Impres­s­ums­an­ga­ben in einer geschäft­li­chen E‑Mail enthal­ten sein müssen), in Öster­reich regelt das Telekom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­setz (TKG) und in der Schweiz das Fernmel­de­ge­setz (FMG) diese Form der Werbung. So ist seit 1. März 2006 auch als Spamming zu verste­hen, wenn im Business-to-Business-Bereich mit unver­lang­ten E‑Mails gewor­ben wird.