Defini­tion

Eine Commu­nity bezeich­net eine virtu­elle Gemein­schaft bzw. einen Zusam­men­schluss von Inter­net-Nutzern, die sich auf spezi­ell dafür einge­rich­te­ten Online-Platt­for­men austau­schen. Kommu­ni­ziert wird inner­halb der Web Commu­nity per Email, Chat, Newsboard, Tausch­börse, Instant-Messen­ger, Foren, Match­Ma­king u.a..

 

Oftmals sind die Mitglie­der am Aufbau, der Pflege sowie der Betreu­ung der Online Commu­nity betei­ligt. Die Identi­tät einer Commu­nity definiert sich über den Inhalt, den die Mitglie­der mitein­an­der teilen. Die Regeln, an denen sich die Web Commu­nity orien­tiert, stammen entwe­der von den Mitglie­dern selbst oder werden von der jewei­li­gen Platt­form vorge­ge­ben. Neben den nicht kommer­zi­el­len Commu­ni­tys werden auch zahlrei­che kommer­zi­elle Commu­ni­tys genutzt, die der Aufsicht eines Unter­neh­men unter­ste­hen. Insbe­son­dere Kunden­fo­ren als eine Form der kommer­zi­el­len Commu­nity gewin­nen an Bedeu­tung, da sich Kunden hier unter­ein­an­der über die angebo­te­nen Produkte und Dienst­leis­tun­gen austau­schen und diese bewer­ten und kommen­tie­ren können.

Im Zuge des Web 2.0, auch „Mitmach-Netz“ genannt, bieten sich für Inter­net-Nutzer zuneh­mend mehr Möglich­kei­ten, aktiv mit anderen Usern zu kommu­ni­zie­ren. Da das Web 2.0 sich durch Einfach­heit und Benut­zer­freund­lich­keit auszeich­net, können sich die Nutzer auch ohne große techni­sche Kennt­nisse selbst im Inter­net präsen­tie­ren und virtu­ell vernet­zen, zum Beispiel in Form eines Webblogs. Dennoch bleiben die Grenzen zwischen Commu­ni­tys klassi­scher Anwen­dun­gen und denen des Web 2.0 weitest­ge­hend fließend.