Defini­tion

Der Begriff barrie­re­frei bedeu­tet bezogen auf das World Wide Web zunächst, dass Inter­net­an­ge­bote derart gestal­tet sind, dass diese jeder Benut­zer, unabhän­gig von Hard- und Software­kon­fi­gu­ra­tion, lesen und anwen­den kann.

 

 

Barrie­re­freies Webde­sign

Barrie­re­freies Webde­sign, biswei­len auch als Zugäng­lich­keit oder Acces­si­bi­lity bezeich­net, berück­sich­tigt außer­dem, dass viele Nutzer körper­lich behin­dert bzw. einge­schränkt sind. Spezi­elle Techni­ken des Webde­sign, die für den körper­lich behin­der­ten Benut­zer “Barrie­ren” darstel­len, werden beim barrie­re­freien Webde­sign durch Techni­ken ersetzt, die den Anfor­de­run­gen dieser Menschen gerecht werden und den Zugang zum Inter­net barrie­re­frei gestal­ten.

 

 

Krite­rien

Die wesent­li­chen Krite­rien für Barrie­re­frei­heit werden in Deutsch­land durch die „Verord­nung zur Schaf­fung barrie­re­freier Infor­ma­ti­ons-Technik nach dem Behin­der­ten­gleich­stel­lungs­ge­setz“ (BITV) geregelt, die am 27. April 2002 in Kraft getre­ten ist. Websei­ten, die entspre­chend der BITV gestal­tet sind, garan­tie­ren den barrie­re­freien Zugang für Menschen mit Behin­de­run­gen.